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Expressionistische Kunst steht im Blickpunkt

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Eine Besucherin schaut sich ein Gemälde von Otto Dix in der Galerie Bayer an, das für über 100 000 Euro angeboten wird.  Foto: 

Mit der winterlichen Kunstschau in der Galerie Bayer in Bietigheim-Bissingen beginnt für Kunstfreunde aus der Region traditionell der Advent. Am Sonntag lud das Galeristenpaar Christina und Rudolf Bayer zur Vernissage ein. Zu sehen sind bis Ende Januar Neuerwerbungen und Arbeiten von Künstlern der Galerie.

In der Villa Faber war bei der Eröffnung fast kein Platz mehr. Hier trafen sich Freunde, Kenner und Liebhaber. Die neue Ausstellung ist thematisch ansprechend gestaltet. Große Namen wie Otto Dix und HAP Grieshaber finden sich neben unbekannteren – im Ganzen erwartet eine durchweg niveauvolle Auswahl den Betrachter, eine Auswahl, die verschiedenste Techniken nebeneinander stellt: Holzschnitte, pointellisierte Arbeiten, Stillleben. Altmeisterliche Landschaften sind wie zum direkten Vergleich neben die Bilder des großen expressionistischen Künstlers Otto Dix gehängt. Radierungen, Selbstporträts, auch von Künstlern der Region, treffen auf leuchtend bunte Landschaften und herausgestellte Details.

Galerist seit 40 Jahren

Rudolf Bayer erinnerte in diesem Rahmen an die Anfänge seiner Galeristentätigkeit in Bietigheim-Bissingen vor 40 Jahren. Am 10. September 1977 gründeten er und Stefan Heiland die „Galerie im Unteren Tor“. Die Galerie wurde zum Begriff über die Region hinaus, nachdem namhafte Künstler aus der Region wie zum Beispiel Gunther Stilling hier in Einzelausstellungen ihre Handschrift hinterlassen hatten. Heute noch gibt Bayer Künstlern in seiner Galerie mit zielsicherer Hand einen Rahmen, die etwas Besonderes auf die Leinwand bringen oder Skulpturen schaffen, die sich abheben von der breiten Masse. Dorothea Schüle zum Beispiel gibt Bayer in der jüngsten Ausstellung eine Plattform mit leuchtenden Landschaften und einem markant großen Ruderboot in Neonfarben, das sie schlicht „Böötchen““nennt. Dietrich Fischer-Diskau, der berühmte Sänger, ist mit markanten Werken vertreten, Hermann-Josef Kuhna, gleich am Eingang und Jakob Bräckle mit einem Strukturgemälde, das das Schroffe eines Rübenackers hervorragend zur Geltung bringt. Willi Maillands „Blaues Haus“ ist ein weiterer Hingucker. Vieles stammt aus dem Dunstkreis expressionistischen Denkens und Fühlens.

Info Die Ausstellung dauert bis Ende Januar.

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Bietigheim-Bissingen

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PLZ: 74321
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Oberbürgermeister Jürgen Kessing (SPD)

www.bietigheim-bissingen.de/

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