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Der rote Stern zur Weihnachtszeit

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Anke Schwaab ist Mitarbeiterin bei Blumen und Pflanzen Christina Vahldiek in Bietigheim-Bissingen und präsentiert den Winter-Klassiker: Weihnachtssterne.  Foto: 

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg ist sich für keine Zählung zu schade. Und so geht alle Jahre wieder ein Gebot aus Stuttgart aus, dass alle Zierpflanzen des Landes sich schätzen lassen mögen. Im Jahr des Herrn 2012 geschah dies und jetzt wieder. So können die Statistiker nach Abschluss der aktuellen Zierpflanzenerhebung für Baden-Württemberg noch rechtzeitig vor dem heiligen Fest nachweisen, dass Weihnachtssterne (Euphorbia pulcherrima)  in der Vorweihnachtszeit zu den beliebtesten Zimmerpflanzen gehören.

Aus heimischer Produktion stammen demnach allein im Jahr 2017 2,4 Millionen verkaufsfertige Weihnachtssterne. Kling viel, ist aber weniger als noch vor fünf Jahren. Die Produktion ist in dieser Zeit um 10 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Betriebe und Gärtnereien, die die Pflanzen heranziehen, ist um 19 Prozent geschrumpft.

Wärme und keine Zugluft

Ursachen für den Schwund werden nicht genannt. Fakt ist, dass sich in den Blumenhandlungen vor Weihnachten mit dem ursprünglich aus Afrika stammenden Weihnachtsstern gute Geschäfte machen lassen. Schätzungsweise 2000 bis 3000 Exemplare gehen allein bei Blumen und Pflanzen Christina Vahldiek im Bietigheim-Bissinger Erlengrund vor Weihnachten über den Tresen – und das natürlich überwiegend in der klassischen Farbe Rot, wie Christina Vahldiek bestätigt. Es gibt den Weihnachtsstern aber auch in anderen Farben bis hin zu weißen Sternen.

Wer sich das Wolfsmilchgewächs neben Adventskranz und Plätzchenteller stellt, sollte ein sensibles Pflanzenhändchen mitbringen, denn, so Christina Vahldiek, der Stern mag es warm und verträgt keine Zugluft. Außerdem gilt: mäßig gießen, sonst wirft das empfindliche Pflänzlein Blätter und Blüten ab. „Viele Kunden haben bis zum Februar Freude an ihrem Weihnachtsstern. Diese Lebensdauer ist aber ganz entscheidend davon abhängig, dass die Pflanze richtig behandelt wird“, so Christina Vahldiek.

Sie bezieht ihre Weihnachtssterne aus Aldingen. Laut Statistischem Landesamt  stammen die meisten im Land produzierten Zimmerpflanzen aus Großbetrieben im Raum Stuttgart, darunter aus dem Landkreis Ludwisgburg. Aus diesen Gärtnereien kommen auch die übrigen in den Wintermonaten beliebten Zimmerpflanzen, etwa Alpenveilchen und Azaleen. Aber auch deren Produktion ist stark rückläufig. Die Aufzucht der empfindlichen Azaleen finde zwischenzeitlich nur noch in 13 spezialisierten Betrieben (minus 55 Prozent gegenüber 2012) statt, heißt es.

Insgesamt entfallen auf Weihnachtssterne, Alpenveilchen und Azaleen mehr als 40 Prozent aller im Land produzierten Zimmerpflanzen.

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