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Benno Sedler ist das Bietigheimer "Neujahrsbaby" aus dem Jahr 2008

Jedes Jahr erscheint das Foto des Neujahrsbabys im Bietigheimer Krankenhaus in der BZ. Auch Benno Sedler blickte den Lesern entgegen - was ist aus ihm geworden, acht Jahre später?

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  • Erster Tag im Jahr, erstes Kind: Benno Sedler mit seinen Eltern, aufgenommen am 1. Januar 2008. 1/2
    Erster Tag im Jahr, erstes Kind: Benno Sedler mit seinen Eltern, aufgenommen am 1. Januar 2008. Foto: 
  • Benno ist nicht das einzige Kind geblieben - heute komplettiert die fünfjährige Ellen die Familie Sedler. 2/2
    Benno ist nicht das einzige Kind geblieben - heute komplettiert die fünfjährige Ellen die Familie Sedler. Foto: 
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Glücklich, manchmal etwas erschöpft wirkende, frisch gebackene Eltern, die ihre gerade geborene Tochter oder Sohn voller Stolz in den Armen halten: So sehen alljährlich die Fotos der "Neujahrsbabys" aus, die in der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung veröffentlicht werden. Wie sich diese kleinen Momentaufnahmen weiterentwickeln, wie die Mädchen und Jungen heranwachsen, welchen Lebensweg sie einschlagen und vor allem wie sie ihren besonderen Geburtstag feiern, bleibt verborgen. Doch das "Neujahrsbaby" aus dem Jahr 2008 machte für die Bietigheimer Zeitung eine Ausnahme.

Die Silvesternacht des Jahres 2007 wird Tina Sedler wohl ihr Leben lang nicht vergessen. Gemeinsam mit Freunden hat die damals Hochschwangere mit ihrem Mann Martin im Wohngebiet Sand ausgelassen gefeiert, als plötzlich die Wehen einsetzten. "Wir waren acht Paare, die gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen haben. Ich war die erste Frau in unserer Clique, die schwanger war. Um drei Uhr sind wir schließlich ins Krankenhaus gefahren", erinnert sich die Bietigheimerin. Sie hat sich damals bewusst für die Geburtsklinik an ihrem Wohnort entschieden, denn vom Wohngebiet Sand aus war es nur ein sehr kurzer Anfahrtsweg.

Doch ihr Sohn Benno hatte es nicht eilig, auf die Welt zu kommen. Insgesamt zwölf Stunden hielten die Wehen an, bevor der Kleine an Neujahr 2008 um 13.21 Uhr im Kreissaal des Bietigheimer Krankenhauses das Licht der Welt erblickte. "Die Schwangerschaft war ganz normal verlaufen, und auch bei der Geburt gab es zum Glück keine besonderen Komplikationen. Benno wog 3640 Gramm und war 54 Zentimeter groß", erzählt Sedler. Am 2. Januar 2008 wurde der Nachwuchs der Familie Sedler in der Bietigheimer Zeitung als Neujahrsbaby willkommen geheißen. "Wir haben damals gerade erst seit rund sechs Monaten in einem neuen Haus gewohnt und kannten unsere Nachbarn meist noch gar nicht. Aber die Resonanz auf unser Foto in der Zeitung war riesig. Menschen kamen vorbei, haben an unserer Wohnungstür geklingelt und Geschenke für Benno abgegeben. Alle waren sehr nett und freundlich. Das war einfach toll", berichtet Sedler.

Auch die Zeit nach der Geburt verlief für die junge Mutter relativ entspannt, denn der Kleine war ein sehr ruhiges Baby, das selbst die bekannten Blähungen hin und wieder nicht aus der Ruhe bringen konnten. "Bis heute ist Benno sehr besonnen, aber inzwischen auch ein klassischer Lausbub. Wir haben gemeinsam die Krabbelgruppe in der Friedenskirche besucht und dort erste Kontakte zu Gleichaltrigen geknüpft. Anschließend ging Benno in den Kindergarten im Sand und inzwischen besucht er die Schule im Sand", schildert Mutter Sedler.

Sie beschreibt ihren Sohn als einen sehr kreativen Jungen, der gerne baut und tüftelt, am liebsten mit seinen Lego-Bausteinen. Seit einem Jahr hat er sein Herz für das runde Leder entdeckt und spielt in der F-Jugend des SV Germania Bietigheim Fußball. "Auch im Kinderturnen des TSV Bietigheim kann sich Benno sportlich austoben."

Inzwischen hat Benno auch eine fünf Jahre alte Schwester: Ellen. Seinen Geburtstag begeht der junge Bietigheimer meist nur im ganz engen Familienkreis. "Groß gefeiert wird an Neujahr gar nicht. Wir kuscheln als Familie morgens ganz lange und lassen alles ziemlich langsam nach der Silvesternacht angehen. Die eigentlichen Geburtstagsfeierlichkeiten mit Kinderparty und Verwandtenbesuch erstrecken sich dann über den gesamten Januar, um alle Termine unter einen Hut zu bekommen", sagt Tina Sedler.

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