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Firmenlauf: „Zu lohnenden Zielen gibt es keine Abkürzung“

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Der Termin für den Firmenlauf rückt immer näher – am 13. Juli ist es soweit. „Es ist kontraproduktiv zu intensiv auf ein Ereignis hin zu trainieren“, weiß Uwe Schneider, der seit 20 Jahren Leichtathletiktrainer ist und bereits zwölf Jahre Marcel Fehr, den mehrfachen Jugendmeister im Mittel- und Langstreckenlauf, trainiert. Der ehemalige Wirtschaftsingenieur hält am Dienstagabend gemeinsam mit seinem Schützling im Rehazentrum Hess für das ausgeloste Gewinner-Unternehmen einen Vortrag zum Thema Laufen.

Die Stimmung ist heiter unter den Laufwilligen. „Ich bin bereits zum dritten Mal dabei“, sagt Teresa García Neuer, die ihren Mann, der bei „G. Bee“ arbeitet, begleitet. Das Unternehmen tritt als Gruppe in magentafarbenen Shirts und schwarzen Laufhosen an. Die Farb­auswahl hebt die Stimmung: „Mit der Farbe fallen wir auf“, sagt ein Mitarbeiter amüsiert.

Fehr und Schneider geben in ihrem fast einstündigen Vortrag allgemeine Tipps für Hobbyläufer. Schneider rät zu zwei Paar Laufschuhen, Fehr zu einem ökonomischen Laufschritt, im Idealfall über den Mittelfuß nach vorne abrollend. Ebenso sollen sich Läufer nicht von der Uhr oder von angestrebten Zielen hetzen lassen. Gerade für Einsteiger sei es wichtig nach Gefühl zu laufen. „Wenn das Laufen keinen Spaß macht, dann lassen Sie’s und suchen Sie sich einen anderen Sport“, erklärt Schneider. Laufprofi Fehr empfiehlt das Lauftraining mit Kräftigungs-, Dehnungs- und Koordinationsübungen zu ergänzen. Das sorge für zusätzliche Laufökonomie, denn „ein längerer Schritt und ein aufrechter Rumpf sparen Kraft“.

Fehr und Schneider zeigten in ihrer Powerpoint-Präsentation Fotos von ihrem Aufenthalt in Kenia. Dort trainieren auch Olympiateilnehmer mit einfachsten Mitteln und teilweise barfuß.

Im zweiten Teil des Workshops ging es ans praktische Laufen. Kleinere Übungen sollten den Teilnehmern das Dehnen und Aufwärmen, aber auch die Verbesserung der Technik ans Herz legen. Nach Vorbild der Kenianer, die zu zweit mit Fahrradschläuchen Kniehebeläufe üben, wurde die Lauftechnik im Zweier-Team mit Thera-Bändern verbessert. Erfolge in der Technik  sehe man erst nach vier bis sechs Wochen. Die beiden Workshopleiter betonten abschließend: „Zu lohnenden Zielen gibt es keine Abkürzung“, allerdings sei der Ausgleich zwischen Belastung und Erholung ebenso wichtig wie das Training. „Am Tag vor dem Lauf ist Pausieren angesagt“, mahnt Schneider.

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