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Kreis bei Reha für Ältere unterversorgt

In Sachen Reha liegt einiges im Argen. Das jedenfalls war die einhellige Meinung von Experten, die sich bei Reha-Hess zum Austausch trafen.

UWE MOLLENKOPF |

Nicht nur bei der Ärzteversorgung gibt es Probleme, auch bei der Rehabilitation ist nach Meinung von Experten einiges verbesserungswürdig. Bei Reha-Hess in Bietigheim fand dazu am Donnerstag ein Austausch statt, an dem neben Juan Victor Coseriu Pisani, dem Leiter der Reha-Abteilung der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, und Milko Hess, Leiter des Reha-Zentrums Hess, auch Jochen Haußmann, der gesundheitspolitische Sprecher der FDP im Landtag, und der Arzt Dr. Dieter Baumgärnter teilnahmen. Ein Hauptproblem ist nach Ansicht der Beteiligten die Deckelung des Reha-Budgets bei der Deutschen Rentenversicherung. Dieses reiche zwar dafür, dass sich die Reha-Einrichtungen über Wasser hielten, sei jedoch zu wenig, um teure Investitionen zu finanzieren.

Für Haußmann ist das auch eine Frage des Ausgleichs zwischen den Ländern. Baden-Württemberg zahle in den Topf viel ein, erhalte dafür aber vergleichsweise wenig. Hess fordert, dass insbesondere die Sätze für Therapeuten erhöht werden müssten. "Wir zahlen schon an der oberen Kante." Für Coseriu Pisani ist klar, dass sich Investitionen in die Reha lohnen: Mit einem Euro, den man für Reha ausgebe, spare man vier Euro - zum Beispiel, wenn Menschen pflegebedürftig werden oder erst später oder gar nicht in den Arbeitsprozess zurückkehren können.

Ebenfalls kritisiert wurde in der Runde, dass der Kreis nach der Schließung der Geriatrie in Ludwugsburg bei Reha unterversorgt sei. Für Baumgärtner ein wichtiger Aspekt, der bei der Diskussion um die Altersmedizin in Marbach mitberücksichtigt werden müsse.

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