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Stadt Besigheim will Kosten für neuen Spielplatz an der Kita begrenzen

Die Stadt setzt bei der Herstellung der Außenspielfläche für das neue Kinderhaus und den Kindergarten Wörth auf die Initiative von Eltern und der Firma Komet. Die Kosten werden auf 125.000 Euro begrenzt.

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Einen erheblichen Diskussionsbedarf gab es jetzt im Gemeinderat, als es um die Gestaltung der Außenanlagen beim Kinderhaus ging. Wie berichtet schätzt die Stadt die Kosten für eine anspruchsvolle Gestaltung auf bis zu 175.000 Euro. Bereits in der Juli-Sitzung war kontrovers über das Thema verhandelt worden. Am Dienstag beklagten sich jetzt etliche Ratsmitglieder erneut über die ihrer Einschätzung nach zu hohen Kosten für die Außenspielfläche, die später von der neuen Kita und dem bestehenden Kindergarten Wörth gemeinschaftlich genutzt werden soll.

Am Ende der ausführlichen Beratungen empfahl Bürgermeister Steffen Bühler den Mitgliedern des Gremiums, einen Kostendeckel für die Kita-Maßnahme festzulegen. Diesem Vorschlag folgte der Gemeinderat dann einstimmig und beschloss, den finanziellen Beitrag der Stadt für die Außenspielfläche auf einen Nettobetrag von maximal 125.000 Euro zu begrenzen.

Damit der Spielplatz rechtzeitig im nächsten Frühjahr angelegt werden kann, erteilte das Ortsparlament der Firma Häberle aus Ottmarsheim den Auftrag zur Gestaltung. Zum Nettopreis von rund 100.000 Euro leistet sie die Erdarbeiten auf der Fläche zwischen der neuen Kita und dem Kindergarten Wörth. Die restlichen 25.000 Euro sollen unter anderem für die Ausstattung des Spielplatzes mit Spielgeräten ausgegeben werden.

Diesen Betrag hofft die Stadt, durch diverse Einsparungen noch etwas reduzieren zu können. Außerdem will sie mit der Friedrich-Schelling-Schule, der Maximilian-Lutz-Realschule sowie der Firma Komet in Verhandlungen treten und dafür werben, dass durch Elternarbeit auf dem Spielplatz noch einiges realisiert werden kann, was die Stadt kostenmäßig nicht übernehmen kann.

Wie Stadtbaumeister Andreas Janssen am Dienstag berichtete, hat die Stadt bereits erste Gespräche über eine ehrenamtliche Beteiligung bei der Gestaltung der Außenfläche mit den beiden Schulen aufgenommen und dabei positive Reaktionen erfahren. Auf die Firma Komet, deren Mitarbeiter ihre Kinder teilweise in die neue Kita schicken wollen, werde die Stadt nun nach dem Ratsbeschluss zugehen, so Janssen.

In der Aussprache unterstützte Thomas Herbst (FDP) die Forderung nach einer Kostenobergrenze. Hansjörg Kollar (BMU) sah darin ein gutes Mittel, die Eltern eventuell zur freiwilligen Mitarbeit an der Spielplatzgestaltung zu bewegen. Sibylle Reustle (SPD) hob grundsätzlich die Spielplatz-Konzeption hervor, hielt das Ganze aber ebenfalls für zu kostspielig.

Frank Michael Joos (FWV) schlug vor, Spielgeräte, die an anderer Stelle im Ort abgebaut würden, wieder zu verwenden und somit Kosten zu sparen. "Was wir erhalten können, wird wiederverwendet", versprach daraufhin Bürgermeister Steffen Bühler. Es könne eben nur realisiert werden, was der Kostenrahmen hergebe.

Achim Schober (CDU) erinnerte nochmals an die Ratssitzung kurz vor der Sommerpause, als die Kostenfrage im Raum hing. "Geschluckt" habe er schon damals im Blick auf die prognostizierten Geldbeträge, die für die Spielplatz-Gestaltung angegeben worden waren. "Wir müssen von den Kosten herunterkommen. Es gibt noch andere Aufgaben in der Stadt", lautete schließlich das Plädoyer von Friedrich Köhler (FWV). Am Ende beruhigte Architekt Jochen Feyerabend die Gemüter: "Wir liegen beim Bau der Kita derzeit noch geringfügig unter dem Kostenrahmen", stellte Feyerabend fest. Er hatte für die Gestaltung der Außenflächen den voraussichtlichen Netto-Kostenbedarf auf rund 148.000 Euro veranschlagt.

Möblierung der Kita kostet rund 114 000 Euro

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