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Sanierung der Marienstraße erst 2019

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Die Warnzeichen verschwinden bald wieder. Erst 2019 dürfte die Marienstraße saniert werden. Darauf haben jetzt mehrere Stadträte in der Sitzung des Gemeinderates gedrängt.  Foto: 

Um frühzeitig die Arbeiten ausschreiben zu können und sich auf diese Weise gute oder zumindest vertretbare Handwerkerpreise zu sichern, hat die Stadtverwaltung dem Gemeinderat bereits an diesem Dienstag, und damit fast ein halbes Jahr vor der Verabschiedung des Haushaltes 2018, eine Liste mit Straßen vorgelegt, die  im kommenden Jahr saniert werden sollen (die BZ berichtete). Doch zufrieden sind die Gemeinderäte mit dieser Liste nicht. Einigen von ihnen wäre es deutlich lieber gewesen, die Marienstraße vorzuziehen. Doch sie ist erst 2019 an der Reihe.

Am deutlichsten formulierte Ulrich Gerstetter (CDU), selbst Anlieger in der Marienstraße, seinen Ärger: Allein im letzten halben Jahr hat er drei Rohbrüche in der Straße verzeichnet. Das Baugebiet im Spindelberg sei bebaut, der Verkehr über die Marienstraße dorthin habe deshalb zugenommen, der Bus fahre durch die Straße, und doch soll die Sanierung erneut verschoben werden. Bis zum Anfang nächsten Jahres wird der unweit entfernte Sachsenheimer Weg saniert sein, dann könnte es in der Marienstraße weitergehen, meinte Gerstetter.

Unterstützung bekam der CDU-Stadtrat von Friedrich Köhler, Freie Wähler. In der Prioritätenliste, die Tiefbauamtsleiter Stefan Maier dem Gemeinderat vorgelegt hatte, stehe die Marienstraße ganz oben. Trotzdem wird 2018 die Liebensteiner Straße in Ottmarsheim saniert, die nur auf Platz zwei stehe, wunderte sich Köhler. Die Sanierung der Marienstraße sei bereits mehrfach geschoben worden, bekräftigte Achim Schober von der CDU, der Zweifel an der ganzen Liste hatte: „Jedes Jahr kommt etwas Neues dabei raus“, sagte er.

Den Vorschlag verteidigt

Doch Tiefbaumtsleiter Stefan Maier, unterstützt von Bürgermeister Steffen Bühler, wusste seinen Vorschlag zu verteidigen. In diesem Jahr habe die Marienstraße nicht saniert werden können, weil sie für die Erschließung des Sachsenheimer Wegs benötigt wurde, wo die Arbeiten in Kürze beginnen. Im kommenden Jahr liege der Schwerpunkt der Arbeiten in Ottmarsheim, wo schon seit mehreren Jahren keine Straße mehr saniert worden sei, sagte Bürgermeister Bühler.

 „Man muss auch das Budget für die Marienstraße beachten“, so Bühler weiter. Konkret bedeutet dies: Die Sanierung der Marienstraße ist deutlich aufwendiger und teurer als die Sanierung der Liebensteiner Straße. Der Ausbau der Kreuzung an der Oststraße und die Pflasterarbeiten in der Kirchstraße müssen 2018 ebenfalls finanziert werden. Bühler schlug schließlich vor, die Sanierung der Marienstraße 2019 auf die Agenda zu nehmen. Auf diesen Vorschlag einigte sich das Gremium schließlich. Die Sanierung der Liebensteiner Straße ging ebenfalls durch, allerdings bei fünf Enthaltungen und einer Gegenstimme.

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