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Probieren geht über Studieren

An der Besigheimer Musikschule im Steinhaus können Kinder kurz vor den großen Ferien immer Instrumente ausprobieren. Viele Kinder und Eltern nahmen am Samstag das Angebot an.

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Instrumentenvorstellung in der Musikschule im Steinhaus: Schlagzeuglehrer Daniel Eisenhardt trommelte mit den Kindern im Keller.  Foto: 

Querflöte, Oboe, Horn oder doch lieber Saxophon? Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Und wer weiß schon so genau als Kind, wie sich welches Instrument anfühlt, anhört - und spielen lässt? In der Besigheimer Musikschule im Steinhaus hatten Kinder am Samstagmorgen, vor dem großen Hitzefiasko, die Chance, viele Instrumente zu hören und sie selbst in die Hand zu nehmen.

Der große Saal ist voll bis zum letzten Platz. Draußen im Flur der Musikschule im Steinhaus versuchen viele Neugierige, Kinder und Erwachsene, einen Blick aufs Geschehen im Saal zu erhaschen. Drinnen zeigen Lehrer wie der Profi ans Werk geht. Klavierspielen kann so leicht sein, wenn man es kann. Der Weg zur Meisterschaft scheint zum Greifen nah. Aber auch Schüler, die erst wenige Jahre Unterricht haben, lassen die Neugierigen an ihrer Freude teilnehmen.

Cellolehrerin Dorothea Bronner stimmt gleich gemeinsam mit einem Schüler eine kraftvolle irische Weise an, während die neue Geigenlehrerin an der Musikschule Marina Timofejeva vom Flageolett über Doppelgriffe bis hin zu Arpeggien möglichst viele Techniken und Effekte vorstellt, die auf der Geige möglich sind. "Dieser Tag hat bei und eine lange Tradition", erzählt Malte Mory, der Hornist.

Nach der Einzelpräsentation der Instrumente gibt es ein kleines Finale mit allen verfügbaren Lehrkräften und schon ziehen sich die Fachlehrer in ihre Räume zurück und harren der Dinge, oder vielmehr der Besucher, die direkt zu ihnen kommen. "In jedem Jahr stoßen wir mit diesem Angebot auf großes Interesse", stellt Hornlehrer Mory fest. Sogar mitten in der Hitzewelle reißt der Besucherstrom nicht ab. "Es ist die Chance, um möglichst viele Instrumente an einem Vormittag kennenzulernen und Fragen stellen zu können an die Fachkräfte", erklärt Mirella Begmann ihre Motivation zu kommen. Zusammen mit ihrer Tochter Sarah, die sechs Jahre alt ist, nimmt sie es auch gern mal in Kauf einige Minuten warten zu müssen, wenn der Fachlehrer gerade im Gespräch ist.

Geige oder Querflöte stehen für Sarah zur Diskussion. Die Geigenlehrerin hilft ihr dabei, das Instrument möglichst stabil zwischen Kinn und Schlüsselbein "einzuklemmen" und führt mit ihr gemeinsam die Bogenhand. Das Mädchen strahlt. Auf großes Interesse stoßen neben den Streichinstrumenten auch das Angebot an Holz und Blech. Percussion steht ohnehin hoch im Kurs, in Besigheim und anderswo. Welche direkte Auswirkungen der Tag des Ausprobierens auf die Anmeldezahlen hat lässt sich nicht genau sagen. "Viele finden auch durch die Bläserklasse zu uns", sagt Malte Mory.

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