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Platz für neue Kita ist gefunden

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Im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Großbottwarer Weg/Sport und Freizeit“ soll der neue Kindergarten im Besigheimer Ortsteil Ottmars­heim entstehen.  Foto: 

Nach den Voruntersuchungen stellte man in Ottmarsheim einen Platzbedarf von rund 540 Quadratmeter fest für einen Kindergarten fest. Mit dem Außenbereich käme man auf 1000 bis 1100 Quadratmeter.

Die zwei Varianten für den Platz des neuen Kindergartens, die Stadtplaner Ulrich Frey am Dienstag im Gemeinderat vorstellte, sind beide an der Schule und dem bestehenden Kindergarten Sonnenschein. Beide Flächen liegen im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Großbottwarer Weg /Sport und Freizeit“, wo sich die Kommune Platz für eine „Kampfbahn Typ D“, wie sie etwa für Bundesjugendspiele gebraucht wird, freihalten möchte. Die Möglichkeiten für das neue Gebäude sind also begrenzt, will man nicht in diese Planung eingreifen.

„Die Nähe zum vorhandenen Kindergarten zu suchen“, lautete die Empfehlung von Frey, was einen Standort nördlich und an der Feuerwehr ausschließt. So könnten die bestehenden Spielbereiche genutzt werden, vorhandene Bäume könnten dabei in die Gestaltung der Außenbereiche einbezogen werden. Entlang der Keitländerstraße zu bauen, war auch der Vorschlag der Verwaltung. Die zweite diskutierte Variante war die östlich Anbindung an Schule und Kindergarten. Das würde einen gemeinsamen Eingangsbereich bedeuten und könnte den sozialen Austausch fördern, so der Stadtplaner. Die Mitnutzung der Außenbereiche der Schule sei möglich, und auch eine räumliche Verbindung zum Kindergarten denkbar. Problematischer seien in diesem Fall die Erschließung und der Bau, da mehr in den Schulbetrieb eingegriffen werden müsste.

„Die Erschließung der Freifläche wäre einfacher“, plädierte der Erste Beigeordnete Klaus Schrempf für Variante eins, und diese sei auch der Wunsch der Erzieherinnen. Wie sich beide Varianten wirtschaftlich auswirken, wollte Christian Herbst von der SPD-Fraktion wissen. Dies sei in der momentanen Planungsphase kaum zu beziffern, so Bürgermeister Steffen Bühler. „Wir bauen ja zwei Schulräume mit“, stellte Ulrich Gerstetter von der CDU-Fraktion klar. Seiner Ansicht nach müsse daher die Nähe zur Schule gesucht werden, die in der östlichen Variante besser gegeben sei. Auch sein Fraktionskollege Achim Schober sprach sich für diese Lösung aus sowie für eine räumliche Verbindung zur Schule. Architekt Jochen Feyerabend unterstrich in seiner Einschätzung, dass beide Standorte eine zweigeschossige Bauweise ermöglichen. Die südwestliche Lösung habe aber Vorteile bei der Anbindung zur Straße.

Ulrich Gerstetter stellte den Antrag, anders als in der Vorlage der Stadtverwaltung, beim Bau die östliche Variante vorzusehen. Sein Antrag wurde mit neun zu acht Stimmen angenommen. Planung und Vorbereitung des Baus müssen bis zur Abgabe des Ausgleichsstockantrags im Januar abgeschlossen sein. Die Kosten sollen auf zwei Millionen Euro begrenzt werden und sind auf die Haushaltsjahre 2018 und 2019 verteilt.

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