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Planungen für Radwegbrücke vergeben

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Die Planungen für die neue Radwegbrücke und den Hochwasserschutz wurden auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vergeben. Gefordert ist auch ein Sicherheitskonzept für das neue Parkhaus, das an der Riedstraße entstehen soll.

„Wir müssen mit der Brückenplanung voran kommen“, bekräftigte Klaus Schrempf im Vorfeld der Diskussion. 2,6 Millionen Euro an Förderung seien angemeldet für das Brückenbauwerk, die Anlegung der Retentionsflächen und die Brückenauffahrt vom Enztalradweg aus Bietigheim, der dann über die geschwungene Brücke zum Enzpark führen soll (wir berichteten). Es müssten innerhalb eines Jahres alle Pläne vorliegen, erklärte der Erste Beigeordnete.

Nun brauche man einen Architektenvertrag, um das Brückenprojekt voran zu bringen. Anfang Juni ging der Bescheid des Landes ein, nach dem die Stadt mit 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten rechnen kann. Im zweistufigen Antragsverfahren ist es erforderlich, innerhalb eines Jahres einen weiteren Antrag vorzulegen, der nachweist, dass alle baurelevanten Beschlüsse, Verträge und Genehmigungen vorliegen und die Finanzierung gesichert ist.

„Es ist eine hochkomplexe Maßnahme“, fasste Stadtplaner Ulrich Frey die Enzpark-Arbeiten an Park, Steg, Parkhaus, Retentionsfläche und Radweg zusammen. Einwände habe es seitens des Regierungspräsidiums und des Landratsamts gegeben, weil der Parkhausbau in einem Überschwemmungsgebiet liegt. Diesen will man begegnen indem es möglich ist, das Parkhaus nach Räumung in den unteren Ebenen zu fluten und indem man ein Ausgleichsbecken vor der Stadt schafft. Beim Gespräch im Landratsamt stellte Frey eine sehr gute Stimmung fest, darüber hinaus die Bereitschaft zur „konstruktiven Begleitung“ und dazu, schwierige Dinge vorab zu besprechen. Die Behörde habe den Brückenbau grundsätzlich als genehmigungsfähig eingestuft. In der Projektgruppe sei nun der Zeitplan besprochen worden. Das große angestrebte Ziel sei, dass der Bau des Radwegs, des Stegs und des Parkhauses zeitgleich erfolgen soll.

Das Planungsbüro Schleich, Bergermann und Partner aus Stuttgart hat den Vorschlag des Gemeinderats weiterverfolgt, Bauplanung und Bauleitung des Radwegstegs zusammen mit dem Besigheimer Büro Stark durchzuführen. Mit diesen Architekten wird nun nach einstimmigem Beschluss der Vertrag abgeschlossen. Gleichzeitig wurde das Büro Geotechnik Südwest mit der geologischen Betreuung der Gründungsmaßnahmen beauftragt. Für das nötige Sicherheitskonzept wurde das Stuttgarter Büro Winkler und Koch beauftragt, das nötige Retentionsvolumen im Fall eines Hochwassers zu berechnen.

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