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Neue Fördergelder im Blick

Die Fördergelder aus dem Sanierungsprogramm Stadtkern III in Besigheim sind fast verbraucht, ein Aufstockungsantrag ist gestellt. Jetzt steht "Stadtkern IV" bevor. Deshalb will sich die Stadt ein Vorkaufsrecht im Quartier an der Enz sichern.

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Um ihre Sanierungsziele an der Enzpartie zu sichern, strebt die Stadt ein Vorkaufsrecht im Gebiet "Burgacker" an.  Foto: 

Als Regierungspräsident Johannes Schmalzl im März 2012 in Besigheim die Planungen für die Umgestaltung des Geländes unterhalb der Stadtmauer gegenüber der Firma Komet besichtigte, brachte er einen Förderbescheid in Höhe von 660 000 Euro mit. Um Zuschüsse für den Abriss der Gebäude, die Anlage des Parkplatzes und weitere öffentliche und private Projekte in Besigheim zu erhalten, hatte die Stadt zuvor das Sanierungsprogramm "Stadtkern III" verabschiedet. In ähnlicher Weise war zuvor die Sanierung der Hauptstraße finanziert worden.

Mittlerweile ist das Geld aus dem Förderprogramm aufgebraucht. Ein weiterer Aufstockungsantrag in der Höhe von 1,1 Millionen Euro für das Jahr 2014 wurde laut Bürgermeister Steffen Bühler bereits beim Regierungspräsidium gestellt. Bei einem erneuten Besuch Schmalzls stellte die Stadt ihre Planungen jetzt dem Regierungspräsidenten vor. Dabei geht es um den möglichen Umbau eines Gebäudes im Bühl zum Archiv und vor allem um die Umsetzung des Tourismuskonzeptes an der Enzpartie der Stadt, die im kommenden Jahr vorbereitet werden soll.

Gerade im Hinblick auf die Umgestaltung des Enzufers soll der Regierungspräsident der Stadt nahegelegt haben, frühzeitig über ein weiteres Sanierungsprogramm nachzudenken, berichtete Bühler jetzt im Gemeinderat. Als ersten Schritt wird der Gemeinderat deshalb am Dienstag, 17. Dezember, über ein Vorkaufsrecht im Quartier an der Enz beraten.

In dem "Burgacker" genannten Gebiet, das etwa zwischen dem Mühlkanal, der Kronenstraße und der Altstadt liegt, will sich die Stadt auf diese Weise Grundstücke sichern, die für die Umgestaltung wichtig werden könnten. Es gibt viele "Überlappungen" mit dem Thema Tourismus, sagte Bühler im Gespräch mit der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung. Manche Häusern mit erhaltenswerter Substanz gehörten älteren Besigheimern. In dem ein oder anderen Fall deute sich ein Eigentümerwechsel an.

Schon vor Jahren hatte die Stadt bei einem Planer ein erstes Konzept für die Umgestaltung der Enzpartie erstellen lassen, damals noch mit Blick auf eine Bewerbung für die kleine Landesgartenschau. Zu diesem Konzept gehörte auch der Bau von zwei Fußgängerbrücken von der Altstadt über die Enz. Bei seinem Besuch habe der Regierungspräsident die Stadt in diesen Plänen bestärkt und auch eine Förderung für diese Brücken in Aussicht gestellt, berichtete Bühler im Gemeinderat. Die Stadt müsste dafür nachweisen, dass die Brücken als Verbindung von der Altstadt zum Bahnhof oder als Schulweg für die Kinder städtebaulich von Vorteil sind.

Nach wie vor können auch private Eigentümer einen Antrag auf Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm stellen, die bis zu 60 Prozent betragen können, so der Bürgermeister. Etliche Immobilienbesitzer hätten diese Chance in den vergangenen Jahren genutzt. In Gesprächen mit der Stadt wird in solchen Fällen vertraglich vereinbart, wie hoch der Sanierungsanteil bei einem Bauvorhaben ist. In der Altstadt und der unmittelbaren Umgebung gibt es jedenfalls "Bedarf genug", stellte der Bürgermeister fest.

Info Die Sitzung des Besigheimer Gemeinderats am Dienstag, 17. Dezember, beginnt um 18 Uhr im Rathaus. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung ist die Einbringung des Haushalts 2014. Zu Beginn werden die Blutspender geehrt. Der Gemeinderat entscheidet zudem über die Einbahnstraßenregelung in der Bahnhofstraße und die Satzung über das Vorkaufsrecht im Gebiet "Burgacker".

Etwa 95 Prozent der Fördergelder verbraucht

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Besigheim

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Bürgermeister Steffen Bühler

www.besigheim.de/

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