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Komplettsanierung dauert vier bis fünf Monate

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Man sieht es der Fahrbahn deutlich an: Der Sachsenheimer Weg in Besigheim muss saniert werden.  Foto: 

Über einen Zeitraum von vier bis fünf Monaten haben die Anwohner des Sachsenheimer Weges im Herbst eine große Baustelle vor der Haustür. In dieser Zeit wird die Straße saniert, beschloss jetzt der Gemeinderat. Die Anwohner drängen deshalb schon jetzt auf genaue Informationen wie die Baustelle organisiert wird. Dies wurde durch die Anfrage von Frank Michael Joos, selbst Anwohner und früherer Gemeinderat. in der Bürgerfragestunde deutlich.

Die Sanierung ist notwendig, weil die Fahrbahn in der Wohngebiet-Straße beschädigt ist und auch die Kanalisation und die Wasserleitung erhebliche Mängel aufweisen, machte Tiefbauamtsleiter Stefan Maier in der Sitzung des Gemeinderats deutlich, und zwar so stark, dass die Baumaßnahme vorgezogen wurde. Nach den Plänen, die Maier im Gemeinderat vorstellte, wird die Straße auf einer Länge von 380 Metern saniert, zwischen der Einmündung in die Schäuberstraße und der Querverbindung Löchgauer Straße/Paradiesweg. Eine Information der Anlieger wird es geben, kündigte Maier an, aber erst dann, wenn feststeht, wer mit den Bauarbeiten betraut wird. Denn erfahrungsgemäß könne der  Bauunternehmer die Fragen nach dem Ablauf am besten beantworten.

Vergabe Ende Juni

Die Vergabe der Arbeiten ist für Ende Juni geplant. Spätestens im November, so hofft Maier, werden die Arbeiten beendet sein. Die Fahrbahn und der Gehweg werden dabei etwas verbreitert, dafür entfällt der Schrammbord. Eine besondere Gestaltung hat Maier nicht vorgelesen. Aufgetragen wird herkömmlicher Asphalt. Weil es eng zugeht und viele Autos parken, wird es auch keine Baumpflanzquartiere zur Verkehrsberuhigung geben.

Dafür werden die Vorbereitungen für ein Glasfasernetz getroffen. Denn zugleich mit der neuen Kanalisation und der Wasserleitung wird die Stadt Leerrohre für Glasfaserleitungen verlegen lassen. Denn der Sachsenheimer Weg ist Teil des Glasfaserhauptkabels, des sogenannten Backbone-Netzes, mit dessen Planungen sich aktuell der Landkreis Ludwigsburg befasst.

Die Stadt geht in diesem Fall in Vorleistung. Maier hofft, dass die leeren Rohre später an die Telekommunikations-Dienstleister verpachtet oder verkauft werden können. Die Telekom und Unity Media, die frühere Kabel BW, wurden darüber verständigt, konkrete Pläne zur Beteiligung gibt es aber nicht. Die Anschlüsse werden bis in die Grundstücke der Hauseigentümer verlegt, kündigte Maier an.

Stromkabel in die Erde

Die Hauseigentümer bekommen zudem die Möglichkeit auf ihrem eigenen Grundstück die Wasserleitungen erneuern zu lassen, zum Pauschalpreis von 650 Euro. In der Straße selbst werden die Graugussleitungen durch wesentlich stabilere und einfacher zu verlegende Kunststoffleitungen ersetzt. Kunststoff ist auch das Material, das für die Kanalisation verwendet wird. Die alten Steinzeugrohre werden entfernt, der Durchmesser der Leitung von 250 auf 300 Millimeter erhöht. Offen verlaufende Stromleitungen wird es nach den Bauarbeiten nicht mehr geben. Der Stromversorger Netz BW will alle Dachständer abbauen und die Leitung in den Gehweg verlegen. Die Stadt drängt zudem darauf, dass die Gasleitung in der Straße verlängert wird. Darüber habe der Versorger aber noch keine Entscheidung getroffen.

Was jedenfalls nicht passieren sollte: Dass die Versorger die Straße aufreißen, wenn sie erst einmal saniert ist. Das wurde in mehreren Stellungnahmen deutlich.

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