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Keine Mehrheit für „Ochsenblut“

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Die Innensanierung des Rathauses ist abgeschlossen – zur allgemeinen Zufriedenheit von Mitarbeitern und Besuchern, wie Bürgermeister Holger Haist vor dem Gemeinderat befriedigt feststellte. Das Gremium hatte jetzt über die Fassade zu entscheiden, die im Zuge der Rathausrenovierung ebenfalls neu gestaltet werden soll. 

Andrea Koffler, Geschäftsführerin der Mundelsheimer Firma Bäuerle Stuckateure und Diplomgestalterin für Farbe und Raum, legte dem Gemeinderat drei Farbvorschläge in mehreren Varianten vor. 

Der erste Vorschlag orientierte sich am bestehenden Farbschema: eine gegenüber dem jetzigen Zustand deutlich hellere Fassade mit rotem Fachwerk und roten Fenstereinfassungen. Er spielt mit dem klassischen Erscheinungsbild restaurierter Fachwerkhäuser, deren Balken mit Ochsenblut – längst eine Farbe wie jede andere und keinen Kubikzentimeter Blut enthaltend – gestrichen sind.

Im zweiten Vorschlag bot Koffler ein graues Fachwerk und graue Fenstereinfassungen vor einer ebenfalls hellen Fassade an und schuf damit die Verbindung zwischen der Fassade und der nach der Renovierung ebenfalls modernen nüchternen Anmutung des Rathausinneren.

Als dritte Möglichkeit schlug die Farbexpertin eine helle, leicht ins Gelbliche tendierende Fassade mit in Ocker gestrichenen Fenstereinfassungen vor. Das Fachwerk und die Fenstereinfassungen im Obergeschoss sollten in Grau gehalten werden. 

Die Ochsenblutvariante überzeugte die Mehrheit der Räte nicht, obwohl Dirk Breisig meinte, gerade dafür stehe Mundelsheim. Auch Franziska Link setzte sich für Rot ein: „Wir sind eine Traditionsgemeinde und rot ist die Mundelsheimer Farbe, auch in unserem Wappen.“ Die vom Bürgermeister favorisierte graue Variante – „modern, aber nicht zu modern“ – fand ebenfalls nicht genügend Unterstützer. Das Rennen machte die Kombination von Ocker und Grau, die im Rat für „etwas gewagt, aber nicht schlecht“ befunden wurde.

Einig war man sich, den bisher dunklen Eingangsbereich aufzuhellen. Die Wand neben der Eingangstür wird in der Fassadenfarbe gestrichen werden. Das I-Tüpfelchen soll ein vertikal verlaufender Schriftzug „Rathaus“ auf der in Zukunft hellen Wand werden.

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