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Hit auf Hit bei Serenadenkonzert

Unter dem Moto "Hits total" gaben Schüler des Besigheimer Gymnasiums kürzlich in der Stadthalle "Alte Kelter" ein Serenadenkonzert. Zu hören waren ganz unterschiedliche Musikstile.

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Die Schüler des Unterstufenchors führten beim Serenadenkonzert des Besigheimer Gymnasiums den "Cup-Song" auf.  Foto: 

Ein wahres Feuerwerk, nämlich Händels "Feuerwerksmusik" - vorgetragen durch die Streicherklassen 5c und 6d - eröffnete kürzlich den Reigen der Darbietungen beim Serenadenkonzert des Besigheimer Gymnasiums in der Stadthalle "Alte Kelter". Den Kino-Hit "My heart will go on" widmete die Klasse 5c im Anschluss ihrer vor kurzem verstorbenen Geigenlehrerin Fabricia Danelon.

Die Schüler der Rhetorik-AG unter Leitung von Katja Teufel-Pevny führten mit Ernst Jandels experimentellem Gedicht zu Pharell Williams" Song "Happy" über, sodass Wortwitz von Glücksthematik abgelöst wurde. Diana Leitmann hatte das Lied als mehrstimmige Fassung arrangiert, die an diesem Abend vom Mittel- und Oberstufenchor vorgetragen wurde.

Erstmals traten bei einem Serenadenkonzert des Christoph-Schrempf-Gymnasiums gleich mehrere Solokünstler auf. Den Anfang machte das musikalische Multitalent Timo Weberruß (6d), der am Flügel Daniel Hellbachs "Weekend Fever" intonierte. Nach ihm nahm Roman Bolenius (8a) auf dem Klavierhocker Platz und spielte Jürgen Mosers "Fried Chicken".

Die "Small Band" unter Leitung von Matthias Schupp eroberte mit den Filmhits "Conquest of Paradise" und "Pink Panther" zwar nicht das Paradies, dafür aber den Applaus der zahlreichen Zuschauer. Mit Spaß und Energie bot der Unterstufenchor zunächst den "Cup Song" dar, um im Anschluss mit Xavier Naidoos "Was wir alleine nicht schaffen" eine nachdenkliche, stille und gerade dabei auch intonationssichere Stimmung zu erzeugen.

Eben noch als Dirigentin auf der Bühne, setzte sich Musiklehrerin Christiane Schwarze nun ans Piano und begleitete Solokünstlerin Andrea Gleissner, die auf ihrer Violine eine gewollt dissonante, "rhythmische Etüde" spielte. Als Star des Abends unter den Solisten erwies sich Abiturientin Saskia Exner. Auf höchstem Niveau spielte sie Debussys Stück "General Lavine - Eccentric", das einst mithilfe seiner Melodie die grotesken, übertriebenen Bewegungen des Clowns Général Lavine untermalte.

Der Soundtrack zu dem Spielfilm "Der mit dem Wolf tanzt", präsentiert vom Orchester des Christoph-Schrempf-Gymnasiums unter der Leitung von Christiane Schwarze, bot ganz unterschiedliche, eindrucksvolle Stimmungen durch emotionale Streicherklänge, kontrastiert von "Gewehrsalven" des Schlagzeugs, welche die aufkommende Gefahr transportierten. Im Anschluss trat die Akustik-AG unter der Leitung von Michael Kelleni mit drei selbst arrangierten Stücken auf: Zunächst präsentierten die Schüler "Symphonie" von "Silbermond", dann "Wrecking Ball" von Miley Cyrus und schließlich a capella den "Kanon in D-Dur" von Johann Pachelbel. Sie beeindruckten das Publikum durch ihre Bühnenpräsenz, kreative Choreografie und klar intonierte Stimmen.

Einen jazzig-groovenden krönenden Abschluss des Abends gestaltete die Bigband, die von Eva Schneider geleitet wird. Zunächst spielten sie das Stück mit dem Titel "Sing, Sing, Sing" von Louis Prima, es folgte "Puttin" on the Ritz" von Irving Berlin, danach "Viva La Vida" von der Gruppe "Coldplay", anschließend spielte die Bigband das Lied "Moves like Jagger" von "Maroon 5". Zum Schluss begeisterten die Schüler noch mit "Little Talks" der isländischen "Band Of Monsters and Men". Die Soloparts der Stücke übernahmen dabei Lioba Zimmermann an der Klarinette, Nils Fink am Schlagzeug, Jakob Engelhardt mit dem Altsaxophon sowie Oliver Wetzl am Baritonsaxophon. Schließlich sang sogar das Publikum bei den letzten Hits mit. Die Organisatoren hatten scheinbar auf die richtigen Hits gesetzt.

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