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Dimmbare Leuchten für Bäume und Brücke

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Die Mitglieder des technischen Ausschusses besichtigten die Baustelle der Enzterrassen in Besigheim.  Foto: 

Schweres Gerät, Beton und Erdmassen prägten in den vergangenen Monaten bis heute das Bild an den neuen Enzterrassen in Besigheim. Und doch sollen die Enzterrassen bis etwa Ende August fertig werden. Damit liegen die Bauarbeiten um etwa vier Wochen hinter dem Zeitplan.  Das jedenfalls war die Aussage der Stadtverwaltung in der letzten Gemeinderatssitzung. Vom Fortschritt der Bauarbeiten überzeugten sich an diesem Dienstag die Mitglieder des technischen Ausschusses.

Die Enztreppen sind der erste Schritt zur Umgestaltung der Enz­auen, die sich Bürgermeister Steffen Bühler für die nächsten Jahre mit seiner Rathausmannschaft und dem Gemeinderat auf die Fahnen geschrieben hat.  Im Februar hatten die Bauarbeiter damit begonnen, das Gelände vorzubereiten, eine verschüttete Zufahrt zu einer früheren Gaststätte zu entfernen und die Fundamente und Absicherungen gegenüber der Enz zu setzen. Direkt unterhalb der alten Enzbrücke an der Zufahrt zur Altstadt sollen die Enztreppen ein Treffpunkt für die Besigheimer werden, die hier wieder ganz nahe an den Fluss herangehen können. Für Touristen, die in etwa zwei Jahren über eine neue Brücke vom Enztalradweg aus die Stelle passieren, sollen die Enzterrassen ebenfalls ein Anziehungspunkt werden.

Der Stadt liegt daran, dass Spaziergänger und Ausflügler auf den Enzterrassen bewirtet werden. Mit den Eigentümern des unmittelbar benachbarten Gebäudes, dem Emella-Haus, sei bereits eine Einigung über die notwendigen Umbauarbeiten erzielt worden, wurde in der letzten Sitzung des Gemeinderates bekannt, ebenso mit den Betreibern des Eiscafés La Terrazza, dessen Personal die Gäste bedienen soll.

Leuchten von allen Seiten

Für die Gestaltung der Enzterrassen hat der Gemeinderat eine Projektgruppe eingesetzt, die sich bereits auf die Verwendung der Materialien geeinigt hat. Die Treppenanlage selbst und das Gelände unterhalb der Enzbrücke soll später beleuchtet werden. Das Konzept dafür wurde gestern Abend nach der Besichtigung bei der Ausschusssitzung im Rathaus vorgestellt. Es sieht vor, die Bäume – sechs Stück sollen auf den Enzterrassen angepflanzt werden – auf dem Platz von unten anzustrahlen. Auch an den Flanken des Platzes sollen sparsame LED-Leuchten angebracht werden, sodass die Enztreppen sowohl von der neuen Stützwand aus als auch von der Fassade des Emella-Hauses aus beleuchtet werden können. Das Gewölbe der Brücke über die Enz soll von unten ebenfalls mit dimmbaren Leuchten illuminiert werden. Dafür sind keinerlei Masten notwendig, stellen die Architekten und Planer des beauftragten Kölner Büros „club L 94“ fest.

Billig ist diese Art der Beleuchtung nicht. Allein die 56 unterschiedlichen Leuchtkörper kosten unter dem Strich 43 000 Euro. Inklusive Installation und Verdrahtung rechnet der Stadtbaumeister mit Kosten in Höhe von 66 000 Euro – ein Betrag, der sich allerdings noch ändern könnte, da Janssen weitere Angebote einholt.

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Bürgermeister Steffen Bühler

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