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Die Besigheimer Baufirma Karl Köhler feiert ihren neuen Firmensitz mit 250 Gästen

Die Baufirma Karl Köhler GmbH aus Besigheim weiht ihr neues Büro- und Sozialgebäude ein – mit 250 geladenen Gästen.

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Großer Bahnhof in der Besigheimer Jahnstraße: Für Donnerstagabend hatte die Baufirma Karl Köhler geladen und 250 Gäste – Kunden, Geschäftspartner, Gemeinderäte und  Bürgermeister Steffen Bühler – sind gekommen, um einen Neubau zu bestaunen. Denn dieses Mal hat das alteingesessene Besigheimer Unternehmen für sich selbst gebaut: die neue Firmenzentrale. Es heißt offiziell „Büro- und Sozialgebäude“, besitzt aber laut Firmenchef Horst Köhler weder Sessel noch Sofas: „Das hier ist ein Haus zum Arbeiten“, stellte er öffentlich klar.

Bereits seit fast einem Jahr arbeiten in diesem Betonbau auf 900 Quadratmetern Grundfläche jene 40 Mitarbeiter des Unternehmens, die nicht auf den Baustellen tätig sind, um Häuser oder Industrieanlagen aus dem Boden hochzuziehen. Die provisorischen Containerbüros sind für sie nun Geschichte. Einen Altbau beim neuen Gebäude haben die Brüder Köhler gleich mitrenovieren lassen. Nun feiern sie den Bau mit einem „Festwochenende“ – mit dem Empfang samt Festzelt am Donnerstag und einem Fest für die insgesamt 110 Mitarbeiter am Samstag.

Zwei Jahre und zwei Monate hat der Bau gedauert. Die Firmenchefs Karl und Horst Köhler haben sich offensichtlich nicht lumpen lassen, wobei sie die Kosten des Gebäudes nicht nennen. Sie haben sogar eigens für den Bau einen Architektenwettbewerb ausgerufen. Der Siegerentwurf der Stuttgarter Firma Wittfoht Architekten hat gleich noch einen weiteren bundesweit ausgeschriebenen Branchenpreis erhalten, genauer: Einen dritten Preis gewannen die Architekten für ihren Entwurf mit der eleganten, aber schlichten Glasfassade und den geräumigen, lichtvollen Innenräumen.

In seiner knackigen Rede sagte Horst Köhler, man habe ein Zeichen gegen eine Baukultur setzen wollen, die allzu oft an das Prinzip Fast Food erinnere: „Billig, aber nicht sättigend“, „nach dem Verzehr aufstoßend“, und „Berge von Müll produzierend“ waren nur drei von vielen Vergleichen, die ihm dazu einfielen. „Zugegeben, emotional überspitzt“ lederte er er auch noch  schnell gegen das „Diktat der Wärmedämmung“, gegen  Vorschriften also, bei denen die Wärmedämmung der Wände dicker als die Wände selbst ausfalle – um nur einen der Hiebe zu nennen, die Horst Köhler gegen das umstrittene Gesetz einfielen. Als Zweck des neuen Gebäudes nannte er unter anderem: „Die Kunden sollen sagen, die haben Geschmack und können bauen“, die Mitarbeiter sollen gern hier arbeiten, und die Kosten für Unterhalt und Reparaturen sollen auch günstig sein.

Es waren gute Jahre für die Baubranche. Auch dank der niedrigen Zinssätze haben viele Privatleute,  aber auch viele Firmenlenker sich  häufiger als sonst ein Herz gefasst und das ersehnte Häusle oder eine neue Fabrikhalle bauen lassen.

„Wir haben ein starkes Wachstum hinter uns, wir sind in vielen Bereichen gewachsen“, sagte Karl Köhler. „Wir wollen die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nutzen, um uns neu aufzustellen.“ In welcher Form, das ließ er an diesem Festabend offen. Allerdings kündigte er für das kommende Jahr 2017 den Bau einer neuen Lagerhalle auf dem Gelände an. Derzeit setzt das Unternehmen laut Horst Köhler um die 40 Millionen Euro im Jahr um.

Ein weiteres Wachstum der Firma wäre übrigens nicht nur für die Köhler-Familie kein Problem, auch die neue Firmenzentrale würde das gut verkraften: Sie ist für gut 50 Arbeitsplätze ausgelegt. Also noch einmal ungefähr zehn mehr als jetzt schon drin sitzen.

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