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Alpentour des RSV Besigheim: Pass reiht sich an Pass

Neun Rennradfahrer des RSV Besigheim überquerten auf dem Transalp-Klassiker von Mittenwald zum Gardasee die Alpen mit dem Rennrad. Die Tour war mit einem Abstecher in die faszinierende Landschaft der Dolomiten verbunden.

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Die Rennradfahrer des RSV Besigheim bei ihrer Tour über die Alpen zum Gardasee.  Foto: 

Pass an Pass reihte sich aneinander bei einer Radtour über die Alpen, die neun Rennradfahrer des RSV Besigheim jetzt bewältigten. Nach dem Start in Mittenwald stellte sich für die Radler die erste Herausforderung: die Überwindung des Buchener Sattels. Die Auffahrt ist fast 20 Kilometer lang und nur sanft ansteigend. Das absolute Highlight des ersten Tages war die etwa zehn Kilometer lange Abfahrt ins Inntal. Die Maximalgeschwindigkeit der Radler lag bei 80 Stundenkilometer und wäre sicher noch höher gewesen, wenn nicht so viele Autos die Renner ausgebremst hätten. Danach ging es abseits der stark befahrenen Autotrassen auf dem Inntalradweg über Imst und Landeck bis nach Prutz.

Am nächsten Tag fuhr die Gruppe dem Inn entlang weiter flussaufwärts. Nach einem kleinen Abstecher in die Schweiz wurde der erste steile Anstieg, die Norbertshöhe, erklommen. Bei Regen und heftigem Wind wurde der Reschenpass und damit der Alpenhauptkamm überquert. Am Reschensee vorbei führte eine Abfahrt hinunter ins Vinschgau, vorbei an Obstplantagen, Apfelwiesen und durch malerische Ortschaften. Nach mehr als 120 Kilometern wurde das Etappenziel Meran angesteuert.

Während der Tour, die Hartmut Groß organisiert hatte, wurde die Gruppe durch Dorothee Anger und Peter Chan betreut und unterstützt. Sie übernahmen den Gepäcktransport, organisierten die Zwischenstopps und sorgten unterwegs für die Verpflegung.

Der nächste Tag führte die Besigheimer in die Dolomiten. Von Meran ging es bei bestem Wetter der Etsch entlang weiter nach Bozen. Und von dort verlief die Etappe auf dem sehr gut ausgebauten Eisacktal-Radweg nach Waidbruck und von hier aus hinein ins Grödner Tal. Über Rampen mit bis zu 14 Prozent Steigung ging es entlang des Grödner Baches stetig aufwärts. Unterwegs wurden die bekannten Wintersportorte St. Ulrich und Santa Christina gestreift, um nach Wolkenstein in Gröden zu gelangen.

Das Highlight der Tour war die Befahrung der Sella Ronda mit ihrem fantastischen Panorama. Ein Naturschauspiel, das nicht nur Rennradler, sondern viele andere motorisierte Touristen anzieht. Bei traumhaftem Wetter ging es über das Grödnerjoch ins Herz der Dolomiten um das Sellamassiv herum. Nach einer Abfahrt nach Corvara wurde schon der nächste Pass, der Passo di Campolongo, angesteuert, um dann zum höchsten Punkt der Tour, dem Passo Pordoi, zu gelangen. Dabei musste von Arabba aus über 32 Serpentinen die Passhöhe von 2230 Metern erklommen werden. In 28 Serpentinen ging es dann bergab hinunter ins Fassatal über Moena bis Panchia, dem Tagesziel. Zum Leidwesen der Rennradler waren die Straßenbeläge auf dieser Strecke teilweise sehr marode, hinzu kam ein starker Verkehr.

Von Panchia ging es am letzten Tag auf wenig befahrenen Nebenstraßen Richtung Trento. Dabei musste noch eine Rampe von über 15 Prozent Steigung überwunden werden, um auf die Hochebene von Pinè zu gelangen. Entlohnt wurden die Radler durch eine herrliche Fahrt in einer imposanten Berglandschaft Trentinos.

Der Gardasee begrüßte die Gruppe in diesigem Blau und mit vielen Surfern. Einige der Teilnehmer stürzten sich nach den Anstrengungen der vergangenen Tage auch sofort hinein. Nach zum Teil herausfordernden und anspruchsvollen Etappen hatten die Besigheimer Radler in fünf Tagen mehr als 500 Kilometer und 6000 Höhenmeter bewältigt.

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Besigheim

Einwohner: 12018 (31. Dez. 2015)
PLZ: 74354
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 202 m ü. NHN
Bürgermeister Steffen Bühler

www.besigheim.de/

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