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„Ampel ist ein gravierender Fehler“

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Die Stadt Besigheim gibt keine Ruhe wegen des Neubaus der B 27-Brücke über die Enz in Richtung Walheim. Sie besteht auf einer Unterführung für die Radfahrer, die von Walheim weiter auf den Enztalradweg in Richtung Bahnhof wollen. Ein Vertreter des Regierungspräsidiums hatte in der letzten Sitzung des Gemeinderats dagegen Pläne vorgestellt, die keine Unterführung vorsehen. Stattdessen soll danach eine Ampel für Radfahrer und Fußgänger die Überquerung der B 27 ermöglichen. Der Bau der Unterführung sei zu aufwendig und vor allem zu teuer, wie in der BZ berichtet wurde.

In einem Schreiben hat sich die Stadt Besigheim jetzt mit der Bitte um Unterstützung an die beiden Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen (Grüne) und Fabian Gramling (CDU) gewandt. Sie hält die vorgeschlagene Lösung für einen „gravierenden Fehler“, weil eine Anrufampel die Querung der B 27 an der Stelle nicht sicherer machen werde. Vor allem in den Morgenstunden seien Schüler aus Walheim mit dem Rad in Richtung Bahnhof Besigheim unterwegs, wo eine Außenstelle der Besigheimer Schulen besteht und regelmäßig Unterricht stattfindet.

Diese Schüler, so argumentiert die Stadt, queren die B 27 und fahren dann auf dem Enztalradweg weiter bis in die Weinstraße/Bahnhofstraße. Das Land und die Landesregierung propagierten den Umstieg auf das Rad und forderten die Kommunen auf, fahrradfreundlicher zu werden, „um dann selbst an entscheidender Stelle mit schlechtem Beispiel voranzugehen“, schreibt Bürgermeister Steffen Bühler.

Bei Fabian Gramling stößt das Ansinnen der Stadt auf Zustimmung und die Bereitschaft zur Unterstützung. Der CDU-Landtagsabgeordnete schließt sich in einer Mitteilung vollumfänglich der Argumentation Bühlers und des Gemeinderates an; er sei in dieser Sache bereits auf Verkehrsminister Hermann (Grüne) zugegangen, versichert er. Gramling verweist auf die Unterführung bei Walheim, die von Radfahrern sehr gut angenommen werde. Bei einem Treffen des CDU-Stadtverbandes wiederholte Fraktionsvorsitzender Achim Schober die Auffassung der CDU, dass die vorgeschlagene Bauweise „für Schüler gefährlich und für Radfahrer unzeitgemäß“ sei.

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