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Der Weg der Castoren von Obrigheim nach Neckarwestheim

Die EnBW wird noch in diesem Quartal die Ergebnisse seiner Untersuchungen über den Transport von Castoren von Obrigheim nach Neckarwestheim vorlegen.

SOL |

Die EnBW wird noch in diesem Quartal die Ergebnisse seiner Untersuchungen über den Transport von Castoren von Obrigheim nach Neckarwestheim vorlegen. Die Transport- und Handhabungsstudie könne "in den nächsten Wochen" abgeschlossen werden, sagte GKN-Geschäftsführer Christoph Heil am Dientag im Besigheimer Gemeinderat. Der Kraftwerksbetreiber plant, wie berichtet, 15 Castoren mit 342 abgebrannten Brennelementen aus Obrigheim im Zwischenlager von Neckarwestheim unterzubringen. Platz genug wäre in Neckarwestheim. Das Zwischenlager fasst 151 Castoren, am Ende der Laufzeit beider Kraftwerksblöcke im Jahr 2022 werden dort 125 Plätze belegt sein, so die Prognose. In Obrigheim könnte man im Gegenzug auf ein neues Zwischenlager verzichten.

Der Antrag auf die Castor-Einlagerung in Neckarwestheim wurde bereits im Dezember 2013 gestellt. In der Transport- und Handhabungsstudie prüft die EnBW die Alternativen eines Transports über Schiene, Straße oder den Neckar. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, kann über den Antrag entschieden werden.

Wenn es Heil auch nicht direkt sagte, so spricht im Moment doch vieles dafür, dass der Weg über den Neckar am ehesten praktikabel ist. Der Schienenweg sei schon deshalb problematisch, weil es weder in Obrigheim noch in Neckarwestheim einen Gleisanschluss gibt, so der Geschäftsführer. Die Castoren müssten also von der Straße auf die Schiene und wieder zurück verfrachtet werden. Bei einem Transport über die Straße sind etliche Brücken, Unterführungen und Engstellen im Weg, die im einzelnen berechnet werden müssten. Für den Transport auf dem Neckar fahren Straßenfahrzeuge mitsamt den Castoren auf das Schiff, um am Ziel wieder herunterzurollen. Dazu müsste allerdings in Neckarwestheim vermutlich eine Laderampe gebaut werden. Geprüft werde aber auch eine Entladung mit einem Kran, sagte Heil.

Rückbau verursacht weitere Abfälle

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