Morgen schlägt die Stunde der Wahrheit

Königshofen.  Die Badenliga-Handballer der HG Königshofen/Sachsenflur empfangen morgen die SG Pforzheim II. Auch wenn das Gästeteam der HG nicht wirklich liegt, unschlagbar ist die SG-Reservetruppe nicht.

Am Sonntag ab 17.30 Uhr wird es sich zeigen, wie gut sich die HG auf die offensive Deckung der SG eingestellt hat.

Nach dem nervenaufreibenden Spiel zuletzt gegen Friedrichsfeld sei die Stimmung im Team der HG Königshofen/Sachsenflur zwar nicht schlecht gewesen aber, "wir mussten uns gegenseitig Mut zusprechen, dass wir doch gar nicht so schlecht sind", sagte Trainer Alexander Schad unserer Zeitung.

Den Mut oder besser das nötige Vertrauen werden die HG-ler morgen auch brauchen. Denn mit der SG Pforzheim/Eutingen II kommt ein Gegner in die Tauber-Franken-Halle, der es im wahrsten Sinne in sich hat. Einige der Spieler dribbeln nämlich in der Bundesliga auf Platz eins, wenn auch "nur" als A-Jugend. Mit fünf bisher verlorenen Spielen sieht die Bilanz von Pforzheim nicht schlecht aus. Aber als Tabellenfünfter ist der Abstand zum führenden Trio in der Badenliga-Tabelle doch schon ziemlich deutlich. Will heißen, dass auch Pforzheim so seine schwachen Momente auf dem Hallenparkett hat. So musste die SG am vergangenen Sonntag eine 27:31-Niederlage gegen Viernheim verdauen. Allerdings verzichtete Pforzheim dabei auf die A-Jugendspieler wegen des wichtigen Bundesligaspiels in Erlangen. Entsprechend groß wird die Motivation auf Pforzheimer Seite jetzt sein, diese Niederlage wieder wett zu machen.

Dass die Pforzheimer, trotz ihrer offensiven Deckung auch für die HG nicht unschlagbar sind, konnte man vergangenes Jahr in der Tauber-Franken-Halle erleben. Am Ende hieß es 29:27 für die HG. Mit dem verlorenen Spiel am Ende der letzten Saison war die Bilanz zwischen den beiden Mannschaften dann wieder ausgeglichen.

Und genau darauf hoffen alle HG-Fans: auf eine ausgeglichene Bilanz. Nachdem das Hinspiel in Pforzheim deutlich mit 24:28 für die HG verloren ging, müsste ergo nun ein Sieg her. Auch wenn Schad unumwunden zugibt, dass Pforzheim kein Wunschgegner ist.


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Autor: HEIKE HEISE | 28.01.2012

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