"Süße" Würdigung

Creglingen.  Creglingen ehrt einen bis jetzt wenig bekannten, einheimischen Maler. Alexander Macco erblickte im heutigen Romschlössle 1767 das Licht der Welt und erfährt nun eine späte, "süße" Würdigung.

Seit der Renovierung vor 18 Jahren hat sich das Romschlössle zum kulturellen Mittelpunkt Creglingens gemausert. Neben der Bücherei ist hier die Musikschule untergebracht, und auch der Kunstverein organisiert regelmäßig Konzerte und Kunstausstellungen. Dass hier aber ein bedeutender Maler vor knapp 200 Jahren geboren wurde, ist selbst Einheimischen bis jetzt wenig bekannt.

1767 erblickte Alexander Macco im Haus Weinsberg, dem heutigen Romschlössle, das Licht der Welt. Sein Vater, der preußische Kammerrat Johann Friedrich Macco war von dem Markgrafen Alexander als Verwalter von Creglingen eingesetzt.

Mit 14 Jahren ging Alexander Macco nach Mannheim an die "Académie de peinture", um dort sein Kunststudium aufzunehmen. Sein großes Talent wurde mit einer Goldmedaille belohnt. Als Maler führten ihn seine Reisen nach England und Frankreich. Auch die Metropolen Prag, Wien, Zürich und Berlin waren Stationen. An europäischen Königshöfen entstanden Gemälde damaliger Herrscher. Am bekanntesten ist das Kniebild der Preußenkönigin Louise. Durch seine Freundschaft zu Johann Wolfgang von Goethe und Ludwig van Beethoven verkehrte Alexander Macco in besten Gelehrtenkreisen. Ihm zu Ehren wurde nun eine neue Spezialität kreiert: das Macco-Törtchen. Es ist eine luftig fruchtige süße Versuchung mit edler Schokolade und einem Hauch von Marzipan. Am Pferdemarkt wird diese Neuheit zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Das Törtchen kann dann auch in den beiden Bäckerein Hein und Schmitt erworben werden.


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Autor: SWP | 04.02.2012

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