In Harthausen entsteht bis Mitte 2013 die "Innovationsfabrik" der Wittenstein AG
Nach dem Spatenstich am Montag kann es losgehen: In Harthausen wird die 30 Millionen Euro teure "Innovationsfabrik" der Wittenstein AG gebaut. Für Bürgermeister Menikheim ein "städtebauliches Highlight".
Autor: KATHARINA GABEL |Bis jetzt gibt es nur vier rote Fähnchen auf dem abgeernteten Acker rechts hinter dem bestehenden Hauptgebäude der Wittenstein AG in Harthausen: Sie markieren den Grundriss der künftigen "Innovationsfabrik" - 133 mal 90 Meter.
30 Millionen Euro wird das Unternehmen in das neue Mechatronik-Zentrum investieren. Mit rund 18 000 Quadratmetern Grundrissfläche wird der dreistöckige Gebäudekomplex aus Naturstein und Glasfassade in etwa so groß wie die bislang bestehenden sechs Produktionshallen und bietet Platz für 500 Mitarbeiter. Im Herbst soll Richtfest gefeiert werden. "Der erste Quadratmeter von 18 000 ist geschafft", scherzte Projektleiter Dr. Michael Geier nach dem ersten Spatenstich zum Wittenstein-Neubau "Harthausen II" am Montagvormittag.
"Vor 16 Jahren haben wir hier mit Harthausen I begonnen. Damals hatte Wittenstein einen Umsatz von 13 Millionen Euro und das erste Gebäude war mit vier Millionen Euro ein großer Schritt", erinnerte Geier. Wer habe damals gedacht, dass Harthausen I so schnell zu klein werden würde. Als einen Bauentwurf von Pionieren für Pioniere bezeichnete Vorstandsvorsitzender Manfred Wittenstein die "Innovationsfabrik". "Wir bekennen uns zur Produktion in Deutschland und setzten ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt, hierzubleiben", betonte Wittenstein.
Lohnen wird sich der Neubau auch für die Gemeinde Igersheim. Dementsprechend lobte Bürgermeister Frank Menikheim das Projekt als "tolle Sache" und als "städtebauliches Highlight". Die höchste Einzelinvestition, die in der Gemeinde je getätigt wurde, habe Bedeutung für die ganze Region und darüber hinaus. Die Investition zeugte von Optimismus und Zukunftsglaube. Die Arbeiten für den Neubau werden in den nächsten Tages bereits beginnen. Ab Mitte 2013 soll in den neuen Räumen gearbeitet werden. Und dann? Die Pläne für den zweiten Bauabschnitt, der ein zweites, ebenso großes Gebäude vorsieht, stehen schon.





