Bewegt und entspannt "SportsFinderDay" in Weikersheim
Weikersheim. Die zehnte Etappe der diesjährigen Deutschlandrundfahrt der Aktion "SportsFinderDay" führte rund um und in das Weikersheimer Gymnasium.
Die bemerkenswerte Tour, die sich die Vermittlung einer gesunden Lebensweise von Kindern und Jugendlichen auf ihr Trikot geschrieben hat, ist ein seit 2006 laufendes Gemeinschaftsprojekt von "nutella", den Verantwortlichen für die Sportjugend der Länder und den jeweils beteiligten Schulen im Verbund mit deren heimischen Sportvereinen. Ziel der Initiatoren ist es, den Schülern die richtige Balance zwischen Ernährung, Bewegung und Entspannung verständlich zu veranschaulichen und sie grundsätzlich für ein stärkeres sportliches Engagement zu begeistern und zu motivieren. Hierfür dienen den Machern und ihren Helfern zahlreiche Stationen in den Bereichen Bewegung, Teamaufgaben, Entspannung und Ernährung. Hinzu kommt das sogenannte "SportsFinder-Modul". Dieses Element soll den Schülern mit Sportstationen und Infoständen als Brücke hin zum Engagement in einem der heimischen Vereinen dienen. Mit dieser Konzeption hat der SportsFinderDay republikweit bisher annähernd 60 000 Schüler an rund 70 Schulen erreicht und begeistert.
Jetzt kamen in Weikersheim, neben Mosbach die einzige Etappe in Baden-Württemberg, knapp 700 dazu. An Land gezogen hatte diesen besonderen Tag Kai Filsinger, "Sportchef" des Gymnasiums. Er hatte auch im Rahmen der Vorbereitungen und der Durchführung vor Ort in seinem engagierten Team den Hut auf. Die baden-württembergische Sportjugend vertrat deren Referent für Jugendarbeit Kai Nörrlinger. Für das Gesamtunternehmen "SportsFinderDay" zeigte Projektleiter Matthias Kringel in Weikersheim Flagge.
Der ausgefeilte Parcours bot den Schülern des Gymnasiums auf zahlreichen der insgesamt 36 Stationen individuelle Bewegungsmöglichkeiten vom Fahrradtrial über die Leichtathletik bis hin zum Schwebebalkenkampf. Eine gemischte Palette an Workshops ergänzte die Angebote. Besonders gefragt war hier der Beitrag von Dominik Behr, Junioren-Mannschaftsweltmeister im Fechten.
Reges Interesse fanden auch die Stationen, die den Zusammenhang von ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung anschaulich verdeutlichten. Dabei überraschte den ein oder anderen, dass er für einen Hamburger deutlich mehr strampeln musste, als für die gerade verzehrten beiden Bananen.
Neben der rein sportlichen Betätigung als Einzelkämpfer gab es aber auch fordernde Teamaufgaben, die im Klassenverbund gelöst werden mussten. So galt es zum Beispiel im Spinnennetz oder auf der Seilbrücke, Kreativität zu beweisen und eigene Lösungen zu entwickeln. Dabei teilweise überraschende, manchmal sogar verblüffende Strategien zum Einsatz.
Die auf den Stationen erzielten Punkte wurden im persönlichen Laufzettel jedes Schülers vermerkt. Sie konnte man zwischendurch oder am Ende in der Cafeteria in eine Vielfalt von Ernährungsangeboten umtauschen. Hier wurde die Wechselwirkung zwischen Bewegung und angepasster Ernährung besonders deutlich. Am Ende war es für die meisten nachvollziehbar, dass man für ein Stückchen Torte vier Punkte opfern musste, während die Banane oder der Apfel sich mit einem zufrieden gab.
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Autor: DETLEF WEBER | 29.07.2010
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Spinnennetz: Bei dieser Teamaufgabe galt es beispielsweise für die 7c, die gesamte Klasse ohne Netzberührung von einer auf die andere Seite zu bugsieren. Dabei entwickelten die Schüler verblüffende Strategien. Fotose: Detlef Weber
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