"Nicht mehr alles drin"

Main-Tauber-Kreis.  Eine neue Aufgabe hat Dekanatsjugendreferent Matthias Reeken aus Bad Mergentheim. Er arbeitet jetzt zusätzlich im Katholischen Jugendreferat in Hohenlohe mit Dienstsitz in Schöntal.

Im Katholischen Jugendreferat/BDKJ Dekanatsstelle hat sich Mitte Januar eine Änderung vollzogen. Der bisherige Dekanatsjugendreferent, Matthias Reeken, arbeitet für die kommenden 12 Monate nicht mehr nur für die mittlere Ebene der katholischen Jugendarbeit im Dekanat Mergentheim, sondern auch im Katholischen Jugendreferat in Hohenlohe mit Dienstsitz in Schöntal. Hier wird er Heike Hermann-Hügel in deren Elternzeit mit 50 Prozent Arbeitsumfang vertreten.

"Diese Stellenteilung hat sich bereits Ende des Jahres angedeutet", so Maria Bopp, Verwaltungsfachkraft im Jugendreferat in Bad Mergentheim, "sie wird aber keinen Einfluss auf die Öffnungszeiten unseres Büros haben. Wir sind weiterhin für den Publikumsverkehr und Telefonate zu erreichen". Einzige Änderung werde sein, dass Matthias Reeken vorwiegend am Dienstag und Donnerstag im Büro in Bad Mergentheim anzutreffen sein wird. "Eine Umstellung meiner Arbeit für die jugendlichen und erwachsenen Ehrenamtlichen unseres Dekanats, die zur Folge hat, dass wir nicht mehr alles machen können, was bisher gelaufen ist. Dennoch glaube ich, dass diese Herausforderung gleichzeitig eine Chance bietet, sich auf Wesentliches zu konzentrieren", so Reeken. Dies sei besonders vor dem Hintergrund des in diesem Jahr erstmalig eingeführten "regionalen Jugendpastoralkonzepts" interessant. Dabei gehe es darum, die katholische Jugendarbeit auf der Grundlage von statistischen Daten und den Gegebenheiten vor Ort zu erfassen, zu bewerten und neu zu konzeptionieren.

Matthias Reeken betont, dass "das neue Planungsinstrument auch vor dem Hintergrund der sich, unter anderem aufgrund des Ausbaus von Gesamtschulen, immer weiter verschiebenden Lebensorte von Kindern und Jugendlichen hin zu einer zeitlich längeren Verweildauer an Schulen eine besondere Brisanz bekommt". Eine Entwicklung, der die Kirche durch die Einrichtung der Projektfachstellen "Jugend und Schule" und "Kirche und Schule" besondere Aufmerksamkeit schenke. Dekan Ulrich Skobowsky sieht in der Stellenaufteilung eine Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort, verweist aber auch darauf, dass es Synergieeffekte geben wird. Ein weiterer Schwerpunkt des Katholischen Jugendreferats in Bad Mergentheim in Form des Aufbaus der "Jungen Kirche" würden bei der regionalen Jugendpastoralkonzeption weiterhin eine Rolle spielen.


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Autor: SWP | 09.02.2012

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