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Ein Raum zum Wohlfühlen

Eine "Oase" soll in Spielbach entstehen, ein "Raum mit viel Licht zum Wohlfühlen, ein Lebensraum", so waren die Gedanken von Hans-Jörg Wittlinger, Pfarrer der Gemeinden Spielbach und Heiligenbronn.

CARMEN SCHOLZ | 0 Meinungen

Ab 2007 wurde in die Planungsphase des Gemeindehauses in Spielbach eingestiegen und am 13. April 2011 fand der erste Spatenstich statt.

Bereits von Anfang an beteiligten sich am Bau viele freiwillige Helferinnen und Helfer aus den Gemeinden Heiligenbronn und Spielbach. Es gab viel zu tun; zuerst der Abriss, dann nach und nach der Wiederaufbau; jeder brachte seine Fähigkeiten ein, ob am konkreten Bau, bei der Verköstigung oder auch beim Lob und natürlich bei der finanziellen Unterstützung.

So waren bereits in der Arbeitsphase Wittlingers Gedanken von der Oase mit viel Leben gefüllt und die Baustelle wurde für so manchen Helfer zeitweise zum Lebensraum.

Und endlich, Anfang April wurde mit den Worten: "Es wird geputzt, es wird gewischt, dass am 1. April alles fertig ischt!" zum Einweihungsfest des neuen Gemeindehauses eingeladen. Viele Besucher folgten gerne dieser Einladung, um das neue Gemeindehaus in Spielbach in Augenschein zu nehmen.

Die Besucher wurden von einem freundlichen, lichtdurchfluteten Raum begrüßt. Man blieb gerne erst einmal stehen, um die angenehme Stimmung auf sich wirken zu lassen. Der Raum füllte sich schnell mit Besuchern, und man wurde von der offenen, hellen Architektur des Raumes eingeladen, zu verweilen, zu reden, zu staunen.

Wer es etwas ruhiger haben wollte, konnte sich in den neugestrichenen alten Gemeindesaal zurückziehen, der durch zwei große Türen so geschickt mit dem neuen Gebäude verbunden ist, dass er nicht als altes Anhängsel, sondern als gewollte Rückzugsmöglichkeit wirkt.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt mit Grußworten und Beiträgen der ortsansässigen Chöre, wurde das reich bestückte Kuchenbuffet eröffnet. Die Gäste an den Tischen wurden perfekt von Jugendlichen aus der Gemeinde versorgt und rund ums Buffet im neuen Teil des Gebäudes konnte man richtig spüren, wie Wittlingers Idee von der Oase zu einem Stück Wirklichkeit geworden war.

Die Sonne durchflutete den Raum mit sehr viel Licht und überall fanden Gespräche statt; alltägliches, aber auch (bau)fachliche Diskussionen und Geschichten von der Baustelle waren zu hören.

Auch für die Kinder war bestens gesorgt: Draußen, vor den großen, bodentiefen Fenstern des neuen Gebäudes war eine Hüpfburg aufgebaut.

So bleibt als Fazit festzuhalten: Nach der erfolgreichen Bauphase und dem gelungenen Einweihungsfest, stehen nun der weiteren Verwirklichung der Oase, des Lebensraum alle Türen offen.

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