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Anmeldungen für 2013 liegen schon vor

Weiterer Zuwachs für die Schlackohren: 16 neue Mitglieder hat die Fastnachtsgesellschaft hinzugewonnen. Vorsitzender Wolfram Zeitler präsentierte zur Generalversammlung eine beachtliche Bilanz.

Autor: AR |
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Mit der Mitgliederversammlung zogen die Organisatoren der Assamstadter Fasnachtsgesellschaft (FG) Bilanz über eine erfolgreiche Kampagne und führten Neuwahlen durch. Moderator des Abends war Wolfram Zeitler, der als Vereinsvorsitzender den ersten Bericht ablieferte.

Mit einem Zuwachs von 16 Schlackohren seit der letzten Generalversammlung ist die FG derzeit 294 Mitglieder stark, wobei 229 als Aktive gezählt werden. Traditionell beteiligte sich die FG mit einem Cowboy- und Indianerfest im Sommer am Ferienprogramm. Anschließend berichtete Zeitler über eine tolle Fasnachtssaison, die wiederum die ganze Gemeinde in den Vordergrund rückte. Im Rahmen der Saisoneröffnung im November wurden verdiente Mitglieder für ihre aktive Vereinsmitarbeit über Jahrzehnte hinweg geehrt.

Als Dankeschön "für den großen Einsatz und alle Mühen" lud die FG wieder zum Wagenbauerabend ein. Neben Wagenbau- und Umzugsgruppen wurden auch Sammler, Preisrichter, Ordner, das DRK, die freiwillige Feuerwehr und die Gemeindearbeiter eingeladen, "da ohne deren Hilfe eine Mammutveranstaltung wie der Rosenmontagsumzug nicht durchführbar wäre", so Zeitler.

Für die Einsatzplanerstellung der vielen anfallenden Arbeiten rund um die närrischen Tage dankte der Vereinsvorstand allen Freiwilligen, die durch frühzeitige Zusage die Verteilung der Posten vereinfacht hätten. Der von Bürgermeister Döffinger initiierte VIP-Empfang am Rosenmontag sei wieder eine "tolle Sache" gewesen und mit Abordnung des Prinzenpaars, der Garde, einigen Vereinsvorständen und Umzugsteilnehmern konnten die Gäste auf die "echte Schlackohrhäuser Fasnachtsgaudi" schon vor dem Umzug eingestimmt werden.

Aus Sicherheitsgründen wurde auch dieses Jahr der Einlass in die Asmundhalle nach dem Rosenmontagsumzug kontrolliert. Im Rahmen der Manöverkritik nach Fasnacht wurde dieser Punkt in der Vorstandschaft diskutiert, und man einigte sich darauf, nach dem Umbau der Asmundhalle über das künftige Verfahren neu zu entscheiden. Nach Abzug aller Kosten sind vom Sammelergebnis während des Umzugs 2 430 Euro übrig geblieben. Dieser Beitrag soll für den neu geplanten Jugendraum eingesetzt werden.

Zeitler bedankte sich bei allen Schlackohren und Mitgliedern, die durch ihren Einsatz dazu beigetragen haben, "das Schlackohrhäuser Fasnachtsbrauchtum weiter zu pflegen und aufrecht zu erhalten". Bürgermeister Joachim Döffinger und der Gemeinde sagte er herzlichen Dank für "die tolle und unbürokratische Zusammenarbeit".

Über drei gelungene Prunksitzungen, die mit einem Mix aus Sprech-, Tanz- und Shownummern an das Niveau des Vorjahres anknüpften, berichtete Heiko Wachter stellvertretend für das Präsidentenduo, "auch wenn das Feedback in diesem Jahr sehr unterschiedlich ausgefallen war und die Besucherzahlen weiter rückläufig sind". Dementsprechend lang und ausgiebig wurde die Manöverkritik im Vorstandskreise abgehalten. Man will diesem Trend entgegenwirken. Als "Glück" bezeichnete Wachter das Prinzenpaar Sibille und Tobias, die als waschechte Schlackohren authentisch und mit jeder Menge Herzblut die Sitzungen sowie die gesamte Kampagne bereicherten. "Auch der royale Nachwuchs erfüllte sein Amt in allerbester Weise." Schließlich bedankte er sich bei allen, "die ihre Freizeit geopfert haben, um zum Gelingen der Fasnachtskampagne beizutragen".

Ehrenpräsident Horst Wachter berichtete anschließend über den Rosenmontagsumzug, welcher wieder die Hauptattraktion an Fasnacht in der Region gewesen sei. Schon jetzt liegen Anmeldungen für 2013 vor, was Wachter sehr begrüßt, "weil es immer wieder einige Gruppen gibt, die sich zu spät, nämlich erst kurz vor der Umzugsversammlung anmelden". Erfreut zeigte er sich auch über das mittlerweile hohe Niveau auswärtiger Wagenbauer. "Die meisten von ihnen sind inzwischen eine echte Bereicherung für unseren Umzug." In dem fast zweieinhalb Stunden dauernden Umzug soll zukünftig das Führungsfahrzeug mindestens zehn Mal anhalten, um der Hektik entgegenzuwirken, die viele Umzugsteilnehmer vernahmen, "wenn sie durch die Umzugsstrecke getrieben wurden".

Schriftführerin Heike Naber fasste ihren Bericht kurz. Sie sprach über insgesamt acht Sitzungen, mit den thematischen Schwerpunkten zur Saisoneröffnung, zum Wagenbauerabend und zum geselligen Abend für die Vorstandschaft. Auch habe man dieses Jahr wieder auswärts eine Prunksitzung besucht, um sich Anregungen für die eigene Arbeit zu holen. Die Umstrukturierungen des vergangenen Jahres haben sich als gut und effektiv für die Vorstandsarbeit erwiesen.

Oliver Hammel, Schatzmeister, verlas die Zahlen des Geschäftsjahres, die klar und deutlich von ihm zusammengestellt waren. Der Verein schloss demnach mit einem Guthaben im Geschäftsjahr ab. Die Kassenprüfer Werner Stumpf und Gerd Wachter bestätigten "vorbildliche und fehlerlose Arbeit". Karsten Stumpf berichtete als Zeugmeister von der Anschaffung neuer Mikrofone und Headsets.

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