Einlassen auf eine fremde Kultur

Bad Mergentheim.  Der deutsch-japanische Simultanaustausch besteht seit 37 Jahren. Für eine Gästegruppe aus Fernost gab es jetzt einen Empfang in Bad Mergentheim.

Auf Initiative der Deutschen Sportjugend kam zum vierzehnten Mal eine offizielle japanische Jugendsportdelegation in den Sportkreis Mergentheim. Die Gruppe stammt aus der japanischen Region Tokai.

Drei Wochen verbringt die neunköpfige japanische Delegation in Württemberg: Zuerst im Sportkreis Heilbronn, dann im Sportkreis Mergentheim bevor es zum Abschluss in den Sportkreis Heidenheim geht. Das Leitungsteam der Sportjugend hatte diesen Jugendaustausch, zusammen mit den Gasteltern, gut vorbereitet. In Markelsheim wurden die Gäste begrüßt und von den gastgebenden Familien in Empfang genommen. Am Abend traf man sich in der Sporthalle zum Grill- und Spieleabend. TSV-Vorsitzender Alois Schmitt stellte Markelsheim und den Verein vor. Durch die Sportangebote deutscher und japanischer Jugendlicher war der Kontakt schnell hergestellt.

Der zweite Tag begann mit dem Empfang im Rathaus der Stadt Bad Mergentheim. Bernhard Gailing, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Bad Mergentheim, Achim Tomasits, Mitarbeiter im Bereich Schule und Sport der Stadt Bad Mergentheim stellten die Stadt und deren Internationale Kontakte und Aufgeschlossenheit vor. Der Kreisjugendleiter der Sportjugend Bad Mergentheim, Rüdiger Wellm, bekundete in seinem Willkommensgruß, mit aufgeschlossenen jungen Menschen ein interessantes und vielseitiges Programm miterleben zu dürfen. Auch die japanische Delegation sprach ein Grußwort und zeigte sich beeindruckt von der Gastfreundschaft der deutschen Gastfamilien sowie der Stadt.

In den kommenden Tagen werden die deutschen und japanischen Jugendlichen ein vielfältiges Programm erleben. Inzwischen haben sich über 8000 junge Deutsche und Japaner auf Menschen, Land und Kultur des Partners eingelassen. Daraus sind dauerhafte Freundschaften entstanden. stv


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30.07.2010

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