Andrang in Kelterhalle

Markelsheim.  Viel Publikum lockte der Markelsheimer Weinfrühling. Die Gastgeber machten aus der witterungsbedingten Not eine Tugend: Die in die Kelterhalle verlegten Stände entpuppten sich als Anziehungspunkt.

Das Wetter passte nicht so ganz zum "Markelsheimer Weinfrühling" am vergangenen Sonntag. Trotzdem kamen die Besucher in Massen in die Weingärtnergenossenschaft. Von der Traubenannahme über das Kelterhaus, die Kellertechnik mit dem Holzfassgewölbekeller aus dem Jahre 1898 bis zur Abfüllung und dem fertigen Produkt in der Flasche sahen die Besucher, welcher Aufwand notwendig ist, um den Rebensaft anzunehmen, zu pressen und dann in den großen Edelstahltanks gären und reifen zu lassen.

Die Gästeführer verstanden es, ihr Fachwissen an das interessierte Publikum weiter zu geben und auch das Kellerpersonal der Verkauf und die Verwaltung trugen ihren Teil dazu bei , dass die Gäste einmal sehen konnten, wie die edlen Tropfen in vielen Arbeitsgängen zum "eingefangenen Sonnenschein" heranreifen, wenn sie erst einmal die Gärung hinter sich haben. Dicht umlagert war der Weinpavillon, wo der neue Secco rot und die neuen 2009er Weine zur Probe ausgeschenkt wurden.

Dass wetterbedingt in der historischen Kelterhalle handwerkliche Dinge und dem Wein nahestehende Produkte angeboten wurden, gab dem Tag besondere Anziehungspunkte und man sah, welch handwerkliches Können ein Korbmacher beherrschen muss. Ein Käse- und Traubenkernölerzeuger, ein Imker mit Honigspezialitäten in Verbindung mit Wachskunst, eine Blumenkünstlerin sowie ein Süßwarenstand rundeten das Angebot ab. Überhaupt waren die historische Kelterhalle sowie die Weinbereitstellung und der Probiersaal Anlaufstelle für kulinarische Genüsse.

Besonderes Interesse weckten auch die stündlichen Vorlesungen durch den aus Weikersheim stammenden Hohenloher Mundartautor Karl Mündlein.

Weingärtner-Geschäftsführer Bernhard Haag, Vorstandvorsitzender Karl Schieser und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Schmitt waren hoch zufrieden über das große Interesse, das aus allen Bevölkerungsschichten dem Einblick in die Weinwirtschaft entgegen gebracht wurde. wgm


zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.








Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


20.03.2010

Google 1+

Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik

Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr

Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe

Neu-Ulm Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.... mehr

Inferno in der Hechinger Altstadt

Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr

Hechinger Brandruinen qualmen noch

Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr

Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell

Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

Ein Raub der Flammen

So einen Brand wie gestern am frühen Abend haben die Hechinger mitten in der Altstadt schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gesehen. Der Altbaukomplex an der Ecke Marktstraße/Schlossstraße wurde ein Raub der Flammen. Von vier Drehleitern aus schützten die Feuerwehren die Nachbargebäude.... mehr