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ANGEDACHT: Steinige Wege

Kennen Sie auch Menschen, die aus dem Urlaub gern Steine mit nach Hause bringen? Nicht, weil es zu Hause keine schönen Steine gäbe, sondern weil mit denen vom Urlaubsort besondere Erinnerungen verbunden sind. Da ist dieser ganz glatt geschliffene Kiesel vom Strand.

Autor: SWP |
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Kennen Sie auch Menschen, die aus dem Urlaub gern Steine mit nach Hause bringen? Nicht, weil es zu Hause keine schönen Steine gäbe, sondern weil mit denen vom Urlaubsort besondere Erinnerungen verbunden sind. Da ist dieser ganz glatt geschliffene Kiesel vom Strand. Die mit winzigen Bergkristallen durchsetzten Steine der Kinder. Mancher Bergsteiger bringt einen Stein vom Gipfel mit.

Diese Steine erinnern an schöne, unbeschwerte Momente, an Erleichterung nach einer überwundenen Anstrengung.

Viele unserer Sprichwörter sind mit Steinen verbunden: "Jemandem Steine in den Weg legen", "einen Stein im Brett haben". Über den Stein des Anstoßes stolpern wir, nicht nur bei Wanderungen, sondern oft auch im Leben. Ja, auch die Bibel kennt sich gut mit steinigen Wegen aus.

Gott räumt uns Steine auf unserem Lebensweg nicht völlig aus dem Weg. Aber er begleitet uns, damit wir nicht zu Fall kommen. In Psalm 91 wird gesagt: "Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt." Das ist kein Freibrief, sich in Abenteuer zu stürzen - Gott wird es schon richten. Sondern eine Zusage: Gott, der alles Leben schafft, will ihm Raum geben, um sich zu entfalten. Ob daheim oder in der Ferne, ist nicht der Sommer eine gute Zeit, neue Steine und Lebensräume zu entdecken?

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