Nordische Kombination
: Manuel Faißt in Oberstdorf wieder auf dem Podest

Der Baiersbronner wird Dritter in Oberstdorf. Nathalie Armbruster holt zwei fünfte Plätze.
Von
itz
Oberstdorf

Derzeit stark in der Loipe: Manuel Faißt.

Ulmer
  • Manuel Faißt wird Dritter beim "Individual Compact" in Oberstdorf.
  • Nathalie Armbruster erreicht zweimal Platz 5 in der Loipe.
  • Im Gesamt-Weltcup ist Faißt bester Deutscher auf Rang 6.
  • Svenja Würth verbessert sich auf Rang 13 im Weltcup.
  • Heim-Weltcup in Schonach vom 26. bis 28. Januar geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es läuft bei Manuel Faißt (SV Baiersbronn): Am Sonntag holte sich der 31-Jährige beim „Individual Compact“ von Oberstdorf Platz 3 - sein zweiter Podestrang in dieser Saison nach Rang 3 in der Ramsau im Dezember. „Es ist genauso passiert, wie ich gehofft habe“, sagte Faißt im ZDF. Denn nach dem Springen von der Normalschanze lag er noch auf Rang 9, kämpfte sich aber mit einem beherzten Lauf über die 7,5 Kilometer nach vorne und kam 11,8 Sekunden hinter dem norwegischen Seriensieger Jarl Magnus Riiber und dem Österreicher Stefan Rettenegger (2,2 Sekunden zurück) ins Ziel.

„Dass es schwer wird, nach vorne zu kommen, war klar“, sagte Faißt. „Ich bin trotzdem überglücklich und sehr zufrieden mit dem dritten Platz.“ Schon am Samstag hatte sich Faißt von Rang 14 auf Platz 8 nach vorne gearbeitet. Da kam er 54 Sekunden hinter Sieger Riiber ins Ziel. Im Gesamt-Weltcup verbesserte sich Faißt auf Rang 6 und ist nun bester Deutscher.

Z um ersten Mal war Nathalie Armbruster (SV-SZ Kniebis) im Winter auf der Oberstdorfer Schanze gesprungen, aber noch hatte die 18-Jährige ihre Probleme damit. In den Sprungwettbewerben lief es am Samstag und Sonntag noch nicht rund, ein 14. und 15. Platz sprangen da heraus. Doch in der Loipe zeigte Armbruster eine starke Form: Am Samstag verbesserte sie sich im Gundersen-Wettbewerb auf den fünften Platz, rund zwei Minuten hinter Überraschungssiegerin Mari Leinan Lund (Norwegen). Am Sonntag lief Armbruster auf der anspruchsvollen 5-Kilometer-Strecke ebenfalls noch auf Rang 5 und kam beim Sieg von Ida Marie Hansen als erste Nicht-Norwegerin ins Ziel (55,3 Sekunden zurück). Sie sei „sehr, sehr zufrieden“ mit dem Lauf und ihrer Form in der Loipe, sagte Armbruster vor laufenden TV-Kameras. „Bei mir liegt’s momentan einfach noch ein bisschen am Springen“, erklärte Armbruster, die sich aber optimistisch zeigte, dass die deutschen Frauen die Lücke zu den dominierenden Norwegerinnen in Zukunft verkleinern können.

Svenja Würth (SV Baiersbronn) ist traditionell stärker im Springen: Sie ging am Samstag auf dem sechsten Rang in die Loipe und lief am Ende auf Platz 10 (2:49 Minuten zurück). Neben Armbruster und Würth liefen mit Maria Gerboth (6.) und Jenny Nowak (8.) zwei weitere DSV-Frauen unter die besten Zehn. Am Sonntag hatte sich Würth im Individual Compact mit Rang 4 auf der Schanze in eine gute Ausgangsposition gebracht, auf der Strecke büßte die 30-Jährige aber viel Zeit ein und kam als fünftbeste Deutsche auf Rang 18 ins Ziel. Würth liegt im Gesamt-Weltcup auf Rang 13, während Armbruster als beste Deutsche Platz 6 belegt.

Bald ist der Heim-Weltcup

Die Wettbewerbe in Oberstdorf bilden mit den Weltcup-Rennen“ in Schonach die „German Trophy“. Die Wettbewerbe beim Heimweltcup im Schwarzwald finden vom 26. bis 28. Januar statt. „Das ist ja nur ’ne Stunde von mir zuhause weg, meine Familie wird kommen, meine Heimtrainer, meine besten Freunde und vielleicht auch noch ein paar Lehrer von meiner Schule“, sagte Armbruster. „Das wird auch wieder eine total coole Stimmung dort.“